Ehrenamtliche Mitglieder der TEL gesucht

Technische Einsatzleitung der Landkreises Osterholz

Die Hauptverwaltungsbeamtin oder der Hauptverwaltungsbeamte bestimmt technische Einsatzleiterinnen oder Einsatzleiter, die nach ihrem Auftrag die Katastrophenbekämpfung in Schwerpunkten oder Abschnitten selbständig übernehmen. Sie führen die ihnen von der Hauptverwaltungsbeamtin oder dem Hauptverwaltungsbeamten zugewiesenen Einsatzkräfte.

Aus dem Kreis der Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehren oder den Hilfsorganisationen des Landkreises werden Mitglieder für die Technische Einsatzleitung des Landkreises Osterholz gesucht. Es handelt sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit im Rahmen des Katastrophenschutzes.

Weitere Informationen:

Herr Busch

OrdnungsamtSachgebiet Zivilschutz, Brandschutz, Katastrophenschutz, Rettungsdienst (Leitung)
Kontaktdaten
Kreishaus I, Nebengebäude, Zimmer 024
Osterholzer Straße 23
27711 Osterholz-Scharmbeck
Telefon: 04791 930-1830
Telefax: 04791 930-111830
E-Mail: ordnungsamt@landkreis-osterholz.de

DFV-Präsident: „Gewalt gegen Einsatzkräfte ist rigoros zu ahnden!“

Deutscher Feuerwehrverband verurteilt Übergriffe rund um den Jahreswechsel

Berlin – Brennende Barrikaden, Plünderungsversuche an Feuerwehrfahrzeugen, Schreckschusspistolen und Böller gegen Einsatzkräfte: „Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Rund um den Jahreswechsel gab es erneut zahlreiche Übergriffe auf die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Das ist absolut nicht hinnehmbar!“, erklärt Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Er fordert: „Der Staat muss die gesetzlichen Möglichkeiten zu Ermittlung und Bestrafung der Täter voll ausschöpfen und Gewalt gegen Einsatzkräfte rigoros ahnden!“

Das Strafgesetzbuch sieht bei Behinderung durch Gewalt oder deren Androhung die Bestrafung nach § 113 eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor. Der tätliche Angriff bei einer Diensthandlung wird nach § 114 mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Feuerwehrangehörige sind seit der Änderung des Strafgesetzbuches im Jahr 2017 bei tätlichem Angriff bzw. die Behinderung ihrer Arbeit gleichgestellt mit Angehörigen der Polizei. Dies gilt auch für Kräfte im Rettungsdiensteinsatz. Der Deutsche Feuerwehrverband hatte sich damals für die Verschärfung der Vorgaben und die Einbeziehung der Kräfte der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr stark gemacht.

Banse befürchtet Schwierigkeiten beim Erhalt der Mitgliederzahlen und der Gewinnung neuer Kräfte in Haupt- und Ehrenamt: „Wie soll man jemanden für den Dienst an der Gesellschaft motivieren, wenn sich Teile dieser Gesellschaft gewalttätig dagegenstellen? Alle Menschen müssen es verstehen: Helfende Hände schlägt man nicht, sonst können sie nicht helfen!“ Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes wünscht allen verletzten Einsatzkräften gute und vollständige Genesung.

Karl-Heinz Banse fordert Maßnahmen zur Prävention: „Es muss geprüft werden, ob eine Abschreckung durch Technik wie Dashcams oder Bodycams möglich ist. Hier müssen aber auch die Menschen eingebunden werden, die das dann in der Praxis auch einsetzen sollen, damit es durchführbar ist.“ Zudem verweist Banse auf die Möglichkeit, in besonders gefährdeten Bereichen lokale Böllerverbotszonen zu errichten.

­Pressemitteilung Nr. 01/2023 vom 2. Januar 2023

DFV gibt zehn Tipps für ein sicheres Weihnachtsfest

So bleibt die Feier von bösen Überraschungen verschont

­Berlin – Gemütlich, entspannt, sicher: „Wir wünschen allen Menschen in Deutschland ein gutes Weihnachtsfest ohne böse Überraschungen“, sagt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Der Fachverband gibt zehn Tipps für eine sichere Weihnachtszeit:

1. Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen! Lassen Sie vor allem Kinder oder Tiere nicht mit offener Flamme alleine. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!

2. Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.

3. Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) auf. Auch beim Lüften sollte der Standort der Kerzen sicher sein.

4. Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.

5. Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab. Arbeiten Sie vor allem aufmerksam, wenn Sie den Baum mit echten Kerzen bestücken – nicht, dass aus Gemütlichkeit dann Panik wird. 

6. Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.

7. Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.

8. Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.

9. Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.

10. Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel oder beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de.

Dienstversammlung der Orts- und Gemeindebrandmeister mit gleichzeitiger Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Osterholz e.V.

v.r. Stv.KBM J. Laude, Landrat B. Lütjen, KBM J. Hinken, Gruppe I & K A. Berger,
stv. Vorsitzender KFV Osterholz P. Radon

Zum 18.11.2022 hatte der Kreisbrandmeister und Vorsitzende des Kreisfeuerwehr-verbandes Osterholz e.V. Jan Hinken die Orts- und Gemeindebrandmeister sowie die Delegierten des Kreisfeuerwehrverbandes in den Schützenhof in Hüttenbusch eingeladen. Als Ehrengäste wurden Landrat Bernd Lütjen, Bürgermeister Stefan Schwenke aus Worpswede, Oliver Lotke (MdL), Axel Miesner (MdL) sowie Vertreter aus Polizei, DRK, THW, IRLS Unterweser-Elbe und der Kreisverwaltung begrüßt.

Im Rahmen der Dienstversammlung erfolgte die Übergabe des neuen Einsatzleitwagens 2 (ELW2) vom Landrat an die Kreisfeuerwehr. Die Berichte aus dem Kreiskommando wurden nur in kurzer Form abgehalten. Als nächster Tagesordnungspunkt stand noch die Erstellung eines Wahlvorschlages für stv. Kreisbrandmeisters an. Der amtierende stv. KBM Jörg Laude wurde nach geheimer Wahl erneut vorgeschlagen. Die Ernennung erfolgt nach Bestätigung durch die Kreisverwaltung / den Kreistag.

Im Rahmen der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes wurden 32 Kameraden für 40jährige bzw. 50jährige Tätigkeit im aktiven Dienst der Freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet.

Des Weiteren standen Ehrungen für verdiente Feuerwehrleute mit dem Feuerwehrehrenkreuz am Bande des Landes Niedersachsen sowie mit den Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes in Bronze und Silber an. Ein Kreisausbilder wurde für die 25jährige Tätigkeit als Ausbilder für Atemschutzgeräteträger geehrt. Nach dem Bericht des Vorstandes, wurden die Berichte aus den Gemeinden und der Stadt zum Protokoll genommen. Im kommenden Jahr ist angestrebt die Versammlungen wieder getrennt zu ihren traditionellen Terminen im Februar (Delegiertenversammlung) und im November (Orts- /GBM- Dienstversammlung) durchzuführen. Einen Kreisfeuerwehrball wird es erst 2024 wieder geben.

Vergiftungsgefahr durch Heiz-Experimente

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Informationen des DEUTSCHEN FEUERWEHRVERBANDES ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­
­ Pressemitteilung Nr. 74/2022 vom 24. Oktober 2022
­Informationskampagne anlässlich der Umstellung auf die Winterzeit ­
­ ­Berlin – In der aktuellen Energiekrise befürchten der Deutsche Feuerwehrverband und das Schornsteinfegerhandwerk einen Anstieg von Bränden und CO-Unfällen im Haushalt. Sie warnen eindringlich vor Wärme-Experimenten in Wohnräumen und halten genau wie die Intensiv- und Notfallmediziner Kohlenmonoxid-Warngeräte in jedem Haushalt für sinnvoll. Anlässlich der Umstellung auf die Winterzeit am 30. Oktober 2022 weist die Initiative „CO macht k.o.“ in diesem Jahr daher gemeinsam mit Feuerwehren, Schornsteinfegern, Versicherern und anderen Partnern auf die erhöhte CO-Vergiftungsgefahr aufgrund von alternativen Heizmethoden wie brennstoffbetriebenen Geräten in Innenräumen hin.

Improvisierte Heizungen sind lebensgefährlich
„Viele Menschen wollen Heizkosten sparen, deshalb werden sie in diesem Winter vermehrt mit Kaminen und Öfen heizen. Besonders gefährlich wird es, wenn Notfeuerstätten durch den Verbraucher selbst aktiviert werden oder alternative Heizmethoden wie brennstoffbetriebene Geräte in Innenräumen zum Einsatz kommen. Hier besteht Lebensgefahr“, so Andreas Walburg, Vorstand Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und empfiehlt zum Schutz vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen den Einbau von CO-Warnmeldern.

Nur CO-Melder warnen vor der tödlichen Gefahr
„Der Mensch selbst kann Kohlenmonoxid weder riechen, sehen noch schmecken. Nur technische Sensoren können das lebensgefährliche Kohlenmonoxid in der Raumluft zuverlässig detektieren“, erklärt Prof. Dr. Björn Jüttner, Sprecher der Sektion Hyperbarmedizin in der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Er ergänzt: „Gemäß unserer neuen S2K-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der CO-Vergiftung ist deshalb der Einsatz von Kohlenmonoxid-Warnmeldern in jedem Haushalt sinnvoll.“ CO-Melder überwachen permanent die Umgebungsluft in Wohnräumen und schlagen bei gesundheitsgefährdenden CO-Konzentrationen sofort Alarm.

CO dringt durch Decken und Wände
Besonders gefährlich: Giftiges Kohlenmonoxid kann nachweislich durch Wände, Fußböden sowie Decken dringen und dadurch in Mehrfamilienhäusern Bewohner sämtlicher Etagen und angrenzender Häuser in Lebensgefahr bringen. Selbst Lüften hilft nicht, um die Gefahr zu bannen. Wände und Möbel nehmen das Atemgift auf und geben es nach dem Lüften wieder an die Umgebung ab. Einen wirksamen Schutz vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen bieten nur CO-Warnmelder in den eigenen vier Wänden.
 
Über die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:
Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD), die Bundesarbeitsgemeinschaft Notärzte (BAND), der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik sowie die Netze BW und verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxid-Meldern.

Pressefotos sind unter www.co-macht-ko.de/presse herunterladbar. Materialien für Feuerwehren stehen unter www.co-macht-ko.de/downloads zur Verfügung.

Pressekontakt
Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
„CO macht K.O. – Schütze dich vor Kohlenmonoxid!“
Claudia Groetschel
Tel.: 030/44 02 01 30
info@co-macht-ko.de ­ ­ ­ ­

Treffen der Mitglieder der Altersabteilungen auf Kreisebene

Am 15.10.2022 trafen sich die Alterskameradinnen und Alterskammeraden der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Osterholz nach langer coronabedingter Pause wieder zum traditionellen Kaffeeklatsch. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Osterholz e.V.  Pascal Radon konnte 114 Feuerwehrangehörige sowie Ehrenkreisbrandmeister Heinrich Blanke und Ehrenmitglied Jan-Peter Blanke begrüßen. Ebenso waren mehrere Vorstandsmitglieder und zwei Gemeindebrandmeister erschienen. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Jörg Laude berichtete von Aktivitäten der Kreisfeuerwehr und der stellvertretende Verbandsvorsitzende berichtet über die Arbeit des Kreisfeuerwehrverbandes.

Das Treffen fand im Altdeutschen Haus in Holst-Oldendorf statt und wurde durch den leckeren Kuchen aus eigener Herstellung abgerundet. Die Kameradinnen und Kameraden hatten sich teilweise lange nicht gesehen und haben den Nachmittag mit vielen Gesprächen verbracht. Alle freuen sich auf das nächste Treffen in zwei Jahren.

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