Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr

23.11.2024 in Hambergen-Holste

Die diesjährige Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr Osterholz wurde im Altdeutschen Haus in der Gemeinde Hambergen abgehalten. Neben den üblchen Regularien wurde die Veranstaltung durch Grußworte von Samtgemeindebürgermeister Gerd Brauns, Landrat Bernd Lütjen, Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeld und Landtagsabgeorneten Axel Miesner eröffnet. Die neue Leiterin des Polizeikommisariates Osterholz Frau Sarah Humbach stellte sich im Anschluss der Grußworte vor.

Ehrung für langjährige Kreisausbildung

  • Olaf Buse aus Hambergen (Abschied)
  • Silke Bagner aus Ritterhude (25 Jahre)
  • Mario Bagner aus Ritterhude (25 Jahre)
  • Uwe Kück aus Worpswede (25 Jahre)

Im Rahmen der Tagesordnung zeichnete Landrat Bernd Lütjen viele Kameraden für 40 und 50 Jahre aktiven Dienst in den Freiwilligen Feuerwehren des Ladkreises aus.

40 Jahre in der Feuerwehr

  • Hauptlöschmeister Hans Puckhaber
  • Oberbrandmeister Olaf Buse
  • Erster Hauptfeuerwehrmann Andreas Monsees
  • Hauptbrandmeister Bernd Büntemeyer
  • Erster Hauptfeuerwehrmann Holger Prigge
  • Erster Hauptfeuerwehrmann Volker Brozeit
  • Brandmeister Frank Schiefner
  • Hauptlöschmeister Robert Streffing
  • Oberfeuerwehrmann Uwe Meier

50 Jahre in der Feuerwehr

  • Erster Hauptfeuerwehrmann Peter Wottrich
  • Hauptbrandmeister Uwe Kück
  • Hauptlöschmeister Axel Schönteich
  • Erster Hauptfeuerwehrmann Jörg Heine
  • Brandmeister Horst Burdorf
  • Erster Hauptbrandmeister Thomas Becker
  • Erster Hauptfeuerwehrmann Herbert Grimm
  • Brandmeister Werner Schnakenberg

Ehrung für besondere Verdienste

Feuerwehrehrenzeichen am Bande für
Axel Schönteich

Bericht Kreisbrandmeister

Einsätze

  • Brandeinsätze über 270
  • davon 5 Großbrände
  • Hilfeleistungen über 530
  • davon 90 Hilfelose Person / Nottüröffnung
  • davon 22 Verkehrsunfall eingeklempte Person
  • Besondere Einsatzlagen:
  • Hochwasser / Starkregen
  • Brand von Mehrfamilienhäuser
  • Umfangreiche Menschen Rettungen

Neues Brandschutzgesetz (11.11.24)

  • Freistellung von Betreuern in der KF/JF
  • Einrichtung eines Brandschutzbeirates
  • Aufstellung/Förderung von Landeseinheiten
  • Feuerwehrbedarfsplan auf Landesebene
  • Regelungen zu Sondervermögen
  • Rechtsgrundlagen für Drohneneinsätze

Feuerwehr-Verordnung noch in Arbeit

  • Neue Dienstkleidung
  • Neue Dienstgrade
  • Ausbildung- und Dienstvoraussetzungen
  • Keine zeitliche Verpflichtung zur Umstellung auf die neue Dienstkleidung
  • Erlass zur Aufstellung einer KFB
  • Klärungsbedarf über Umfang und Ausrüstung
  • Förderung durch das Land

Ausbildung in Feuerwehr

  • Verschiebung der Aufgaben vom Land an die Kommunen und die Landkreise
  • Neuordnung der Ausbildung in MAG Modulare Grundausbildung
  • QS1 – QS2 – QS3
  • Umsetzung auf Kreisebene hat funktioniert
  • Landesebene Digitale Ausweitung

Kreisfeuerwehrbereitschaft

  • Übung am Samstag, den 19. Oktober 2024 in Pennigbüttel
  • Übungsschwerpunkte: Menschen Rettung, Technische Hilfeleistung, Wassertransport, Wasserförderung und Brandbekämpfung und auf dem Gelände von Abfall-Service Osterholz und Nachbarschaft
  • Versorgung und Einsatzleitung in der FTZ

Ehrung Hochwassereinsatz 2023/24

  • In acht Landkreisen
  •   „Außergewöhnliches Ereignis“
  •   über mehrere Tage (LK OHZ 15 Tage)
  • Landesweit über 100.000 Helfer im Einsatz
  • Einheitliches Ehrenzeichen vom Land

Einheitliche Führungssoftware

  • Landesweite Katastrophenschutz-Software für alle Katastrophenschutzbehörden
  • Unterstützung der Stabsarbeit
  • Sichere, schnelle und verlässliche Kommunikation zwischen den Stäben
  • Bearbeiten von aufwachsenden Einsätzen und die übernahme einsatzbezogener Daten durch übergeordnete Stellen
  • Stabssoftware „CommandX“

Einsatzdrohne

  • Übernahme einer Einsatzdrohne in die Kreisfeuerwehr im Sommer 2024
  • Aufbau einer eigenständigen Drohneneinheit zur Unterstützung der bestehenden Drohnengruppen in den Ortsfeuerwehren

Ausrüstung mit einem neuen CBRN-Erkunder als Ersatz für den vorhandenen

Vorraussichtlich im Frühjahr 2025

Auslieferung eines LF-KatS

  • Beschaffung über das Land
  • Stationierung in der Ortsfeuerwehr Pennigbüttel
  • Einbindung in die Kreisfeuerwehrbereitschaft

Jährliche Übung der Fachgruppen Information und Kommunikation

„Wind of Change“

Jährlich treffen sich die Fachgruppen Information- und Kommunikation der Feuerwehren aus verschiedenen Landkreisen zu einer gemeinsamen Übung. Ziel ist es, im Rahmen anspruchsvoller Übungsszenarien gemeinsam Großschadenslagen zu trainieren und voneinander zu lernen. Nachdem 2023 der Landkreis Osterholz mit der „Moorteufel“-Übung Veranstalter war, richtete vom 23.-25. August der Landkreis Cloppenburg die Übung 2024 unter dem vielversprechenden Namen „Wind of Change“ aus. Neben dem Gastgeber und der Osterholzer IuK Gruppe nahmen Einheiten aus den Landkreisen Leer und Wittmund an der Übung teil. Erstmalig wurde die Osterholzer IuK Gruppe von Mitgliedern der Technischen Einsatzleitung Osterholz und dem THW Osterholz unterstützt. „Wir haben bewusst das Team in diesem Jahr etwas breiter aufgestellt, um mehr Ideen und unterschiedliche Ansätze auszuprobieren“, so Andreas Berger, Leiter der Osterholzer IuK Gruppe.

Nachdem am Freitagabend allgemeines kennenlernen und ein erster fachlicher Austausch auf dem Programm stand, war der Samstag geprägt von den ausgearbeiteten Übungsszenarien, die aus einer angenommenen Starksturmlage mit diversen Schäden resultierten. Die Fahrzeuge verlegten an ihre jeweiligen Übungsstandorte und wurden dann mit diversen Kommunikationsanforderungen konfrontiert. Zum späten Nachmittag trafen sich alle beteiligten Einheiten zur Nachbesprechung der Übung. Anschließend hätten noch diverse Punkte, wie der Besuch der lokalen Jugendfeuerwehr auf dem Programm stehen sollen.

Es zeigte sich jedoch, dass die Gastgeber mit „Wind of Change“ unbewusst einen sehr realistischen Übungstitel gewählt hatten: Da sich reale Unwetterlagen in den Bereichen Leer und Wittmund abzeichneten, entschieden sich die entsprechenden Einheiten zur kurzfristigen Rückfahrt in ihre Einsatzgebiete, um für die anzunehmenden Alarmierungen zur Verfügung zu stehen. Daraufhin traten auch die Teilnehmer aus Osterholz die Rückfahrt in den glücklicherweise nicht ganz so stark betroffenen Landkreis an. Auch wenn sich das Übungsende doch einigermaßen spontan einstellte, waren sich alle Teilnehmer darin einig, auch in diesem Jahr wieder viele wertvolle Erkenntnisse mitgenommen zu haben. Die Übungsreihe soll auch 2025 fortgesetzt werden.

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